Was kostet ein Hochzeitsfotograf?

Professionelle Hochzeitsfotos vom Hochzeitsfotografen sind das i-Tüpfelchen auf einer gelungenen Hochzeitsfeier und eine wunderschöne Erinnerung für die Zukunft. Wir geben einen Überblick, wie sich die Preise eines Hochzeitsfotografen zusammensetzen und wie Sie für Ihre Hochzeit das richtige Angebot finden.  

Dass es mittlerweile zahlreiche Hochzeitsfotografen und ein vielseitiges Angebot gibt, macht die Frage, wie viel ein Hochzeitsfotograf kosten darf, nicht gerade einfacher. Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, wie viel Sie für die eigenen Hochzeitsfotos investieren möchten, geben wir Ihnen einen Überblick, wie sich die Preise eines Hochzeitsfotografen zusammensetzen und worauf Sie bei der Buchung achten sollten.

Wie setzt sich der Preis für Hochzeitsfotos zusammen?    

Arbeitszeit: dazu zählen auch Vorgespräche, Telefonate, das Schreiben von E-Mails, die Anfahrt und nach der Hochzeit die Bildbearbeitung, die Bereitstellung der Dateien und gegebenenfalls nachträgliche Kundenwünsche.  

Zusätzliche Leistungen: Ob Bereitstellung einer Online-Galerie oder Erstellung eines Fotobuches, USB-Stick oder Fotoabzüge, für jede zusätzliche Leistung fallen neben zusätzlicher Arbeitszeit auch zusätzliche Kosten an, die der Fotograf natürlich berechnet.  

Video: Hochzeitsfotograf buchen - Was kostet ein Fotograf für eine Hochzeit und was sollte man beachten?


Equipment: Das Equipment eines guten Hochzeitsfotografen besteht aus einer oder mehreren Kameras, mehreren Objektiven für unterschiedliche Szenen, Akkus, Stativen, Filtern, Blitzen, Speicherkarten aber auch Computer, Bildbearbeitungssoftware, Webseite, und natürlich einem Auto um die Hochzeitslocation zu erreichen.  

Die meisten Hochzeitsfotografen bieten ihre Leistungen in Paketen an, erstellen aber auf Wunsch auch individuelle Angebote. Hochzeitspaare können dann wählen ob etwa nur die Trauung fotografisch begleitet werden soll, oder ob der Fotograf schon morgens beim Getting Ready dabei sein soll und bis zur abendlichen Party anwesend ist. Um unerwünschte Mehrkosten zu vermeiden sollten Sie vor der Buchung genau prüfen, ob all Ihre gewünschten Leistungen im Angebot bereits enthalten sind.  

Auch wenn die Preise entsprechend der gebuchten Leistungen, der Arbeitszeit und dem Bekanntheitsgrad des Fotografen stark variieren, so können Sie sich preislich grob an folgender Übersicht orientieren:  

2 Stunden: ca. 300 - 600 € 
8 Stunden: ca. 1.500 - 3.000 € 
12 Stunden: ca. 2.000 - 4.000 €    

Zusätzliche Leistungen: Online-Galerie, Druckservice und Fotobuch  

Neben den reinen Fotoaufnahmen bieten die meisten Fotografen inzwischen zahlreiche Zusatzleistungen mit an, die optional gebucht werden können. Die wichtigsten sind:  

Online-Fotogalerie: Hier werden alle Bilder die vom Hochzeitsfotografen bearbeitet wurden auf einer Webseite gespeichert. Der Zugang sollte passwortgeschützt sein, sodass nur befugte Personen Zugriff auf die Bilder haben. Das Hochzeitspaar kann die Zugangsdaten entweder allen oder auch nur ausgewählten Gästen zukommen lassen, die sich dann die gewünschten Fotos herunterladen können. Das ist eine einfache Möglichkeit, Ihre Gäste an den Hochzeitsfotos teilhaben zu lassen. Eine Online-Fotogalerie ist bei vielen Paketen inklusive, kann aber auch ab ca. 50 Euro pro Monat zusätzlich berechnet werden.  

Druckservice: Die meisten Hochzeitsfotografen sind gern auch bei der Erstellung von Prints behilflich, sei es für die Erstellung toller Wandfotos oder für die Dankeskarten an die Gäste. Je nach Produkt und Aufwand fallen hier sehr unterschiedliche Kosten an, die meist nach dem individuellen Stundenlohn des Fotografen berechnet werden.  

Fotobuch: Die wohl schönste Art, die eigene Hochzeit Revue passieren zu lassen ist, in einem edlen Fotobuch zu blättern und die Hochzeit so noch einmal zu erleben. Da die Erstellung eines Fotobuches zusätzlich einige Stunden Arbeitszeit in Anspruch nimmt und die Herstellung je nach Größe, Umfang und Material entsprechend teuer ist, kostet ein Exemplar ab ca. 250 Euro aufwärts.    

Profi oder erfahrener Amateur?  

Heutzutage kann sich praktisch jeder Fotograf nennen, da Fotograf kein geschützter Beruf mehr ist. Brauchte man zu Zeiten der Analogfotografie noch fundierte Kenntnisse von Kameratechnik, Licht und Equipment, so übernimmt heute die Kamera doch all das, was früher der Fotograf wissen musste. Oder? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Können und Erfahrung sind heute noch genauso wichtig, wie in analogen Zeiten. Den Auslöser im richtigen Moment zu drücken, mit der korrekten Belichtungszeit, der richtigen Blende und einem wohldosierten Blitzlicht - Anfänger dürften sich dabei schwer tun. Und von der eigenen Hochzeit möchte man ja nicht irgendwelche Schnappschüsse als Erinnerung erhalten, sondern eben professionelle Bilder von höchster Qualität. Und diese entstehen nur mit professionellem Know How. Doch egal ob Profi oder erfahrener Amateur, was zählt ist das Ergebnis. Einen guten Hochzeitsfotografen erkennen Sie an folgenden Leistungen:  

- Vorabbesprechung, bei der die Leistungen des Fotografen auf die Wünsche des Brautpaares abgestimmt werden

- Eventuell eine Sichtung der Location und Auswahl einer Location für das Paarshooting    

- Ein transparentes Angebot, aus dem Preis und Leistung hervorgehen

- Selbstständiges Arbeiten am Tag der Hochzeit

- Professionelle Bildbearbeitung 

- Erteilung der Nutzungsrechte: Dürfen die Fotos auch für die gewünschten Zwecke verwendet werden?

- Datenübermittlung nach Absprache, zum Beispiel per USB-Stick oder Online-Galerie. Klären Sie vorher der Buchung, in welcher Form und Qualität Sie Ihre Bilder erhalten und was Sie mit diesen machen dürfen!  

Auch ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Thema Rücktritt, Bezahlung & Co. kann nicht schaden. Ist eine Anzahlung fällig und können Sie die Buchung nachträglich ändern oder stornieren? Wichtig ist jedoch letztendlich, dass Sie sich in Gegenwart Ihres Hochzeitsfotografen wohl fühlen und seinem Auge voll und ganz vertrauen.

Fazit: Low Budget oder All Inclusive?  

Wie schon erwähnt, variieren die Preise bei Hochzeitsfotografen sehr stark. Als Entscheidungshilfe, wie viel Sie für Ihre Hochzeitsfotos ausgeben möchten, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:  

-Was soll nach der Hochzeit mit Ihren Hochzeitsfotos geschehen?

-Möchten Sie die Bilder nur für sich zur persönlichen Erinnerung?

-Sollen die Hochzeitsgäste Zugang zu sämtlichen Fotos erhalten?

-Möchten Sie eine eigene Webseite über Ihre Hochzeit einrichten oder eine Instagram-Story veröffentlichen?

-Wünschen Sie sich brillante Wandbilder oder genügen kleine Fotoabzüge?

-Sehen Sie sich lieber Fotos oder Videos an?  

Fotoenthusiasten werden sicherlich dazu tendieren, ein ganztägiges All-Inclusive Paket zu buchen, zu einem entsprechend hohen Preis. Wer stattdessen eine kleine aber feine Auswahl an gut getroffenen Fotos bevorzugt, wird auch mit einem kleinen Paket mit Trauung und Paarshooting glücklich. Wer gerne selbst Fotobücher und Drucksachen gestaltet, kann auf diesen Service verzichten, sofern die Bilddateien digital und in hoher Auflösung vom Fotografen ausgehändigt werden.

Doch das wohl Wichtigste ist, dass Sie sich bei Ihrem professionellen Hochzeitsfotografen gut aufgehoben fühlen, dass die Chemie stimmt und die Kommunikation zuverlässig funktioniert. Und in diesem Punkt dürfen Sie ruhig auf Ihr Bauchgefühl vertrauen.

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